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Geld für Flug nur mit Pass Selfie! FairPlane deckt auf

Foto: Lufthansa (Markus Mainka / Shutterstock.com)
Dass Airlines bei der Auszahlung von Ansprüchen nach der Fluggastrechteverordnung kreative Ausreden parat haben, ist leider Realität.
FairPlane, das Portal für Fluggastrechte berichtet über die neue skurrile Vorgehensweise bei Lufthansa.

Es ist schon verwunderlich, wenn eine Fluglinie vor einer Auszahlung nach einer Passkopie des Passagiers fragt. Schließlich schicken die FairPlane Vertragsanwälte eine unterschriebene Vollmacht und die Reiseunterlagen mit dem Namen des Passagiers an die Fluglinie. Dass Lufthansa aber eine beidseitige Kopie des Reisepasses und ein Selfie/Foto verlangt, wo das Gesicht des Passagiers neben seinem Ausweis zu sehen ist klingt nach einem schlechten Social Media Gewinnspiel.

Selfie von Passagier mit Pass? !!

Seit einigen Wochen verlangt Lufthansa vom Passagier für die Bearbeitung eines Anspruches nach EU-VO 261/2004 eine genau beschriebene Aufnahme. Zitat Lufthansa Customer Relations, Schreiben vom 19.06.2019: „ Damit wir die Zahlung zu Händen des berechtigten Empfängers anweisen können, bitten wir Sie uns einen Nachweis der Anspruchsinhaberschaft in Form eines Fotos jedes Reisenden einzureichen, auf welchem dessen Gesicht neben seinem Ausweisdokument (mit geschwärzter Ausweisnummer) zu erkennen ist.“

„Hier hat wohl die Rechtsabteilung mit der Social Media Abteilung fusioniert“, schmunzelt Mag. Andreas Sernetz, FairPlane Geschäftsführer trotz des ernsten Hintergrunds.#Lufthansa-Entschädigung nur mit Selfie, #Hier hast Du meine Daten Lufthansa-dafür will ich jetzt mein Geld!

Prof. Dr. Ronald Schmid (Luftrechtsexperte und FairPlane Unternehmenssprecher): „ Diese Vorgehensweise ist die reinste Schikane. Ich habe schon vieles bei Luftfahrtunternehmen erlebt, aber ein Foto des Passagiers mit seinem Pass in Händen, wo auch noch die Nummer geschwärzt ist, schlägt dem Fass den Boden aus. Auch halte ich es für bedenklich, diese Daten per E-Mail abzufragen. Wir von FairPlane sehen darin eine bewusste Verzögerung der Bearbeitung von Ausgleichsansprüchen und eine unnötige Hürde für Passagiere.

Über FairPlane

FairPlane (www.fairplane.at) gehört zu den führenden Fluggastrechteportalen in Europa und bietet als einziger Anbieter mehrere Services für die Durchsetzung von Fluggastrechten an: FairPlane hilft Verbrauchern bei Flugverspätungen, Flugausfällen, Überbuchungen, verpassten Anschlussflügen und bei Problemen mit dem Gepäck. Als Legal Tech Start-Up kombiniert FairPlane modernste IT-Services und europaweite Expertise im Reiserecht. FairPlane ist ein Rechtsdienstleister und setzt die Ansprüche der Verbraucher mit auf Reiserecht spezialisierten Vertragsanwälten durch. Als europaweit erster Dienstleister bietet FairPlane für die Flugentschädigung nach EU-VO 261/2004 zwei Services an: „FairPlane Express“: Hier erhält der Betroffene eine Sofortentschädigung nach 24 Stunden. Bei „FairPlane Standard“ wird die Entschädigung erst im Erfolgsfall ausgezahlt. Das vielfach ausgezeichnete Unternehmen wurde im Jahr 2011 von den Geschäftsführern Andreas Sernetz und Michael Flandorfer in Wien gegründet und unterhält auch Büros in Deutschland, Spanien und Großbritannien. Seit Juni 2015 ist auch der Luftfahrt- und Reiserechtsexperte Prof. Dr. Ronald Schmid als Unternehmenssprecher mit an Bord, er ist einer der profiliertesten Juristen im Bereich Luftverkehrsrecht und führender Gestalter der Fluggastrechte.

Weitere Presseinformationen bei:

Prof. Dr. Ronald Schmid
Unternehmenssprecher FairPlane
Gutenbergplatz 1
65187 Wiesbaden
Tel: +49 (0) 611 94 93 30 19
E-Mail: ronald.schmid@fairplane.de
www.fairplane.at

Alexandra Hawlicek
FairPlane
Fleischmarkt 3-5/14
1010 Wien
Tel: +43 (1) 532 01 46 – 58
Mobil.: +43 699 107 795 92
E-Mail: hawlicek@fairplane.de
www.fairplane.at