Ärger mit dem Fluggepäck:
verspätet, beschädigt, verloren?

Rasch handeln und mit FairPlane Ersatz von der Fluglinie fordern!

Ihre Vorteile mit FairPlane:


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Geben Sie Ihr Gepäckproblem einfach online bekannt und beauftragen Sie uns!


Ohne Aufwand & Risiko

Wir prüfen Ihren Anspruch und tragen das Kostenrisiko für die Durchsetzung.


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Sie erhalten bis zu € 1.333,*- abzüglich unserer Erfolgsprovision, abhängig von der Höhe der Auszahlung.

Jetzt Entschädigung fordern!

  Was Sie über Ihre Rechte wissen müssen

  • Bei Beschädigung, Verspätung oder Verlust Ihres eingecheckten Gepäcks haben Sie Anspruch auf Schadensersatz.
  • Die Höhe der Entschädigung beträgt bis zu ca. € 1.333,-* pro Person.
  • Ist Ihr Gepäck am Zielort verspätet dürfen Sie Ersatzkäufe in angemessenem Umfang (Notbedarf) tätigen.
  • Für Ihr Handgepäck sind Sie in der Regel selbst verantwortlich.
  • Wertvolle Gegenstände sind im Handgepäck mitzunehmen. Wenn Sie Wertvolles im aufgegeben Gepäck transportieren müssen, lohnt sich eine Wertedeklaration bei der Fluglinie.
  • Rechtsgrundlage für Gepäckprobleme ist das Montrealer Übereinkommen.
  • Schadensersatz innerhalb von 18 Monaten mit FairPlane einfordern.
  • Der Anspruch kann binnen einer Ausschlussfrist von 2 Jahren ab Ankunft des Fluges geltend gemacht werden. 

 Wie Sie vorgehen sollten

  • Gehen sie gleich in der Ankunftshalle des Flughafens zum Lost & Found Schalter und melden Sie Ihr Problem mit dem Gepäck.
  • Machen Sie sofort am Flughafens eine schriftliche Anzeige des Schadens bei der Fluglinie, mit der Sie gereist sind.
  • Meist wird dies in einem PIR Report (Property Irregulatory Report) festgehalten. Eine Kopie dieser Schadensanzeige verwahren Sie sorgfältig auf.
  • Dokumente (z. B. Reiseunterlagen, Rechnungen für Ersatzkäufe) unbedingt aufheben. Mit diesen Unterlagen können Sie den Schadensersatz später einfordern.
  • Beschädigung des Gepäcks mit Fotos dokumentieren.
  • Geld mit FairPlane einfordern! Wir helfen Ihnen bei Ihren Problemen mit verpätetem, beschädigtem oder verlorenem Gepäck. Die Provision zahlen Sie nur bei erfolgreicher Durchsetzung.

WICHTIG!

In allen Fällen gleich am Flughafen das PIR-Formular Formular verwenden!

Bitte füllen Sie gleich am Flughafen den Property Irregularity Report aus, unterschreiben Sie diesen und bewahren Sie einen Durchschlag gut auf. Das Formular erhalten Sie direkt am Flughafen bei der Beschwerdestelle.

Ihr erster Weg sollte Sie zum Lost & Found Schalter in der Ankunftshalle führen. Dort melden Sie SOFORT Ihr Problem.

Sie haben das Recht auf Entschädigung bei einem Gepäckschaden!

Das Montrealer Übereinkommen schützt Passagiere bei Gepäckproblemen.

Sie stehen vor dem Gepäckband und warten. Immer weniger Koffer drehen Ihre Runden, aber Ihrer ist nicht dabei. Nach bangem Warten besteht leider Gewissheit: Ihr Koffer ist nicht da, wo Sie sind. Sie starten also ohne Ihr Reisegepäck in den Urlaub oder zu Ihren Geschäftsterminen? Oder Ihr Koffer ist zwar am Gepäckband, aber völlig beschädigt, oder gar offen und einiges vom Inhalt fehlt?

Wussten Sie, dass Sie bei Gepäckverspätung, Gepäckverlust und Gepäckbeschädigung Anspruch auf Schadensersatz haben?

Fluglinien zahlen bei Gepäckproblemen häufig nur festgelegte Tagespauschalen, obwohl Ihnen mehr zustehen kann. Verzichten Sie nicht auf Ihre Entschädigung! FairPlane hilft Ihnen berechtigte Ansprüche durchzusetzen.

Melden Sie Ihren Schaden unverzüglich der Fluglinie

  • Beim Einchecken Ihres Gepäcks haben Sie einen sogenannten Baggage Tag erhalten. Das ist jener kleine Teil, den man Ihnen auf die Bordkarte klebt. Mit diesem Aufkleber können Sie beweisen, dass Sie das Gepäckstück aufgegeben haben und dass Sie der Eigentümer des Koffers mit derselben Gepäcknummer sind. Der Baggage Tag ist  das  „Gegenstück“ zum Baggage Label, der sich auf Ihrem Koffer befindet.
  • Ihr Schaden wird auf dem sogenannten PIR Formular (Property Irregulatory Report) vermerkt, von dem Sie eine Kopie erhalten. Durch diese schriftliche Anzeige Ihres Schadens wahren Sie all Ihre Rechte auf Entschädigung und haben auch gleich den Beweis für die rechtzeitige Meldung des Schadens. In diesem Formular geben Sie neben Ihren persönlichen Daten auch die Zustelladresse für Ihr Gepäck an. Also entweder den Urlaubsort, oder Ihre Heimatadresse, je nachdem auf welchem Weg der Schaden passiert ist.
  • Sobald die PIR-Anzeige aufgegeben worden ist, wird nach Ihrem Gepäckstück gesucht.

  World Tracer Suchsystem

Mit dem PIR Code auf Ihrem Formular können Sie dann selbst die aktuellen Daten nach Ihrem Gepäck abfragen, indem sie den Code in das weltweite Word Tracer Suchsystem eingeben, sofern Ihre Fluglinie dies unterstützt und teilnimmt.

Wie beantrage ich eine Entschädigung für mein Gepäckproblem?

Erledigen Sie sofort am Flughafen die Schadensanzeige (PIR-Formular) am Lost&Found-Schalter oder direkt bei Ihrer Fluglinie. Eine Kopie heben Sie bitte sorgfältig auf.

Wenn Ihr Gepäck beschädigt ist, machen Sie zusätzlich Fotos.
Wenn Gewissheit herrscht, dass Ihr Gepäck endgültig verloren gegangen ist (21 Tage nach der Landung), listen Sie den Inhalt Ihres Koffers auf.

Im Fall, dass Sie während der Verspätung Ersatzkäufe gemacht haben, reichen Sie Ihre Belege ein. All dies können Sie einfach und bequem online bei FairPlane erledigen. Einfach kostenlos den Anspruch auf Schadenersatz prüfen lassen!

Welche Fristen sind für die Schadensmeldung zu beachten?

Wenn Sie den Flughafen verlassen, OHNE den Schaden oder den Verlust des Gepäcks bekanntzugeben, wird vermutet, dass es unbeschädigt oder rechtzeitig abgeliefert wurde. Sie müssen dann im Nachhinein selbst beweisen, dass der Schaden durch den Luftfrachtführer verursacht worden ist, was schwierig ist. Daher den Koffer sofort am Flughafen auf Schäden untersuchen, Fotos machen und Anzeige bei Gepäckbeschädigung oder Gepäckverspätung machen.

Was liegt vor?Frist für erfolgreichen EinsatzWas wird ersetzt?
Verspätung des aufgegebenen Gepäckstücks (mehr als 3 Stunden)PIR-Formular am Flughafen ausfüllen; nachdem der Koffer wieder aufgetaucht ist, schriftliche Einforderung des Schadens mit FairPlane innerhalb von 21 Tagen.Ersatzkäufe (nur bei Verspätung am Zielflughafen)
– ca. € 1.333,-*, Höhe abhängig von der Dauer der Verspätung (z.B. nur 1 Tag, eine ganze Woche oder den gesamten Urlaub)
Verlust des aufgegebenen GepäcksNach 21 Tagen ab der gemeldeten Verspätung gilt der Koffer als verloren. Schriftliche Einforderung innerhalb von 2 Jahren mit FairPlaneErsatzkäufe (nur bei Verlust am Zielflughafen),
Koffer – ca. € 1.333,-*
Ersetzt wird der Zeitwert des Koffers und dessen Inhalt
Beschädigung des aufgegebenen Gepäckssofort PIR Formular am Flughafen ausfüllen und innerhalb von 7 Tagen bei FairPlane einreichen.Reparatur oder Ersatz für den Zeitwert des Koffers – ca. € 1.333,-*

*Die maximale Entschädigung laut Montrealer Übereinkommen beträgt 1.131 SZR Sonderziehungsrechte. SZR ist eine künstliche, 1969 vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeführte Währung. Die genaue Umrechnung erfolgt bei der Auszahlung nach dem aktuellen Kurs. (Umrechnungskurs am 23.02.2018: 1 SZR= 1,17944 EUR)

Holen Sie sich bis zu € 1.333,-* Entschädigung für Ihr Gepäckproblem (abzgl. Erfolgsprovision)

Schnell, einfach und ohne Risiko zur Entschädigung.

Wie hoch ist die Entschädigung bei einem Gepäckproblem?

Diese beträgt bis zu:

1333

pro Person

*Die maximale Entschädigung laut Montrealer Übereinkommen beträgt 1.131 SZR Sonderziehungsrechte. SZR ist eine künstliche, 1969 vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeführte Währung. Die genaue Umrechnung erfolgt bei der Auszahlung nach dem aktuellen Kurs. (Umrechnungskurs am 23.02.2018: 1 SZR= 1,17944 EUR)

Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht!

Sofort am Flughafen Schadensmeldung PIR Formular ausfüllen und Kopie mitnehmen

Alle Rechnungen der Ersatzkäufe sorgfältig aufbewahren

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Rundum-Service und damit schneller zur Entschädigung

 Denn bei FairPlane gilt – kein Erfolg, keine Kosten.

Rechtsgrundlage für Ihre Entschädigung ist das Montrealer Übereinkommen (MÜ)

Das Montrealer Übereinkommen regelt die internationale Luftbeförderung zwischen Vertragsstaaten, welche das Montrealer Übereinkommen ratifiziert haben und löst das Warschauer Abkommen ab.  Zu den Unterzeichnerstaaten zählen unter anderem die Länder der Europäischen Union, die USA, Japan und Australien. Ob in Ihrem Fall das Montrealer Übereinkommen anzuwenden ist, richtet sich da­nach, ob Abgangsort und Bestimmungsort Ihres Fluges in den Hoheitsgebieten von zwei der Vertragsstaaten liegen.

Es kommt aber auch zur Anwendung, falls es sich um einen Hin- und Rückflug aus einem bzw. in einen Vertragsstaat handelt, somit auch bei einem Hin- und Rückflug aus einem EU-Land in einen Nichtvertragsstaat wie die Türkei oder Thailand (sogenannter Rundflug). Für jene Staaten, die das Montrealer Abkommen nicht unterzeichnet haben, gilt das Warschauer Abkommen weiter.

Mit der Verordnung (EG) 889/2002 wurde das Montrealer Übereinkommen auf europäischer Ebene ratifiziert. Der Geltungsbereich wird somit auf Beförderungen im Luftverkehr innerhalb eines einzelnen Mitgliedsstaates ausgeweitet. Daher unterliegen Inlandsflüge innerhalb der Gemeinschaft ebenfalls dem Montrealer Übereinkommen, auch wenn sie das Merkmal der internationalen Beförderung nicht erfüllen.

Fluglinie haftet für aufgegebenes Gepäck ohne Verschulden

Als geschädigter Fluggast müssen Sie nicht beweisen, warum oder von wem das Gepäck beschädigt, falsch abgefertigt, oder verloren wurde. Mit der fristgerechten schriftlichen Anzeige, dem PIR Formular, wahren Sie Ihren Ersatzanspruch.

Die Haftung nach dem Montrealer Abkommen ist verschuldensunabhängig: das heißt die Fluglinie haftet, auch wenn man Ihr kein konkretes Fehlverhalten vorwerfen kann und muss daher Ersatz leisten. Das ist eine komfortable Situation, denn alles was Sie glaubhaft machen müssen, ist der Inhalt Ihres Koffers, oder das Nachweisen der Ersatzkäufe oder die Beschädigung des Koffers.

Wenn die Fluggesellschaft vorsätzlich und schuldhaft Ihr Gepäck beschädigt, wird der tatsächliche Schaden ohne Begrenzung ersetzt. Dafür müssen Sie aber beweisen, dass dies so passiert ist.

FairPlane Tipp

Wenn Ihr Koffer im Rahmen einer Pauschalreise verspätet, oder gar nicht am Urlaubsort ankommt, haftet neben dem Luftfahrtunternehmen auch der Pauschalreiseveranstalter. Sie können eine Reisepreisminderung verlangen, wenn Sie Ihr Gepäck während der Reise einige Tage nicht zur Verfügung hatten.

Der Anspruch auf Schadensersatz gilt pro Person

Die Haftungsobergrenze gilt pro Person für eingechecktes Fluggepäck, egal ob Sie einen gemeinsamen Koffer haben, oder jeder Reisende seinen eigenen.
Wenn Sie zum Beispiel zu zweit reisen, aber nur ein Gepäckstück einchecken, kann jede Person für die Dinge im gemeinsamen Koffer eine Entschädigung von bis zu 1.131 SZR von der Fluglinie fordern.

Ronald-Schmid

FairPlane Unternehmenssprecher Prof. Dr. Ronald Schmid:

Der EUGH hat in seinem Urteil vom 22.11.2012-C-410/11 entschieden, dass ein Reisender vom Luftfrachtführer Schadensersatz für den Verlust seiner Gegenstände fordern kann, die sich in einem von einem Mitreisenden aufgegebenen Gepäckstück befunden haben. Folglich ist nicht nur dem Reisenden Schadensersatz zu leisten, der sein eigenes Reisegepäck individuell aufgegeben hat, sondern auch dem Reisenden, dessen Gegenstände sich in dem von einem Mitreisenden, der denselben Flug genommen hat, aufgegebenen Reisegepäck befunden hat.

Wann muss die Fluglinie nicht zahlen?

Die Fluglinie muss nicht zahlen, wenn der Schaden an Ihrem Gepäck durch einen Mangel am oder im  Gepäck selbst hervorgerufen wurde: defekte Schließvorrichtung, verderblicher Inhalt, schlecht verpackte zerbrechliche Dinge, Gegenstände, die bei der Zollkontrolle entfernt werden mussten, weil das Mitführen untersagt ist.
Nützliche Tipps zu den Zoll- und Einfuhrbestimmungen finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Zoll.

Welche Entschädigungsansprüche kann ich geltend machen?

Koffer verspätet am Zielort der Reise

Wenn Ihr Koffer am Urlaubsort nicht auftaucht, dürfen Sie sogenannte „Ersatzkäufe“ machen. Dabei trifft Sie eine sogenannte Schadensminderungspflicht. Sie dürfen nur Anschaffungen machen, die Sie dringend benötigen, bis Ihr Koffer wieder auftaucht. Kosmetikartikel, Ersatzkleidung und ähnliches. Alles von „mittlerer Güte“, also im mittleren Preissegment. Von allen Einkäufen bewahren Sie die Originalrechnungen auf und diese werden dann der Fluglinie zum Ersatz vorgelegt.

Da Sie die neu angeschafften Dinge noch weiter verwenden können, wird von den Ausgaben ein gewisser Prozentsatz abgezogen. Meist zahlen die Fluglinien 100% der Toiletteartikel und ca. 50% der Ersatzkleidung. Wird Ihnen der verspätete Koffer nicht von der Fluglinie geliefert, sondern Sie selbst müssen den Koffer abholen, können Sie die Fahrtkosten ebenfalls verrechnen (Beleg aufbewahren!). Auch wenn die Fluglinie Tagessätze für Ersatzkäufe bekanntgibt, müssen Sie sich nicht zwingend daran halten. Wenn Sie nur eine bestimmte Hautcreme vertragen, dann dürfen Sie diese auch kaufen.

Verspätung des aufgegebenen Gepäcks bei der Heimreise

Da Sie in Ihrem Zuhause alle nötigen Dinge wie Toiletteartikel und Kleidung vorfinden, bekommen Sie normalerweise keine Ersatzkäufe ersetzt. Es sei denn, Sie müssen vor dem Erreichen Ihres Wohnortes nochmals übernachten. Eine erneute Fahrt zum Flughafen zur Abholung Ihres verspäteten Gepäcks können Sie aber als Schaden geltend machen und von der Fluglinie zurückfordern.

Koffer beschädigt

Wurde Ihr Koffer beschädigt, bieten die Fluglinien meist eine Reparatur an, oft in Partnerwerkstätten. Manchmal müssen Sie auch einen Kostenvoranschlag vorab einholen. Leichte Gebrauchsspuren wie Kratzer, oder Verschmutzungen werden nicht als Beschädigung gewertet.

Koffer verloren

Wenn Ihr Koffer 21 Tage nach der Verspätung nicht auftaucht, gilt er als verloren. Für den Koffer und den Inhalt erhalten Sie nur den „Zeitwert“: ab dem Datum der Anschaffung wird für das Benützen/den Gebrauch ein Prozentsatz abgezogen. Bsp.: Sie haben Ihre Hose im Jahr 2016 für € 120,- gekauft, nach 2 Jahren ist diese Hose nur mehr € 50,- wert. Sie erhalten € 50,- Ersatz.

Bei der Schadensmeldung müssen Sie angeben, wann der Gegenstand gekauft worden ist und wie viel dieser Gegenstand gekostet hat. Erfahrungsgemäß hat man kaum noch Rechnungen der vermissten Gegenstände aufbewahrt. Je mehr Rechnungen Sie einreichen können, desto besser. Oft werden Einkäufe auch mit Bankomat- oder Kreditkarte bezahlt. Hier kann man meist mehrere Jahre später noch die Beträge der Abbuchungen  auf dem Bankkonto abrufen. Wenn Sie vor der Reise eine Liste aller Dinge im Koffer gemacht haben, fällt Ihnen die Aufstellung sicher leichter. Meist zahlt die Fluglinie einen Pauschalbetrag für die verlorenen Gegenstände, weil Sie nicht lückenlos alle Rechnungen für den Kofferinhalt vorweisen können.

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Schmuck und Wertgegenstände im Gepäck transportieren

Generell ist das Mitführen von Schmuck, Fotoausrüstung, Laptop und anderen Wertgegenständen im aufgegebenen Gepäck, OHNE es zu deklarieren und damit höher zu versichern, ein Verstoß gegen die „Sorgfalt in eigenen Dingen“. Daher muss die Fluglinie, wenn sie kein Verschulden trifft, nur bis zur Haftungsgrenze des Montrealer Übereinkommens (1.131 SZR*) zahlen. Wertgegenstände sollten daher im Handgepäck transportiert werden, denn im Flugzeug haben Sie selbst in der Regel Ihr Handgepäck im Auge und die beste Kontrolle darüber.

In zahlreichen Urteilen wurde von den Gerichten ein Mitverschulden von bis zu 100 % des Flugreisenden bei dem Transport von Wertgegenständen im aufgegebenen Gepäck festgestellt. Dann muss die Fluglinie auch nichts zahlen und der Verlust geht auf Ihre eigene Rechnung.

Verschuldensfrage bei Wertgegenständen

 Aufgegebenes GepäckHandgepäckDeklariertes aufgegebenes GepäckWer muss Verschulden nachweisen?
Kein Verschulden der AirlineKein Ersatz oder höchstens bis zur HaftungsgrenzeFluggast ist selbst verantwortlichBis zum deklarierten WertKein Nachweis nötig, da verschuldensunabhängig
Verschulden der AirlineHaftung ohne BegrenzungHaftung ohne BegrenzungHaftung ohne BegrenzungFluggast – Beweis oft schwierig!

FairPlane Tipp

Wertgegenstände am besten im Handgepäck aufbewahren.  Wenn Sie Wertgegenstände im aufgegebenen Gepäck transportieren wollen,  deklarieren Sie diese bei der Fluglinie und zahlen Sie einen entsprechenden Aufpreis. Vorsicht! Manche Fluglinien verlangen diese Deklaration einige Tage vor dem Abflug.

Ronald-Schmid

Prof. Dr. Ronald Schmid (FairPlane Unternehmenssprecher & Reiserechtsexperte):

In zahlreichen Urteilen zu der Problematik von Wertgegenständen im aufgegebenen Gepäck argumentieren die Gerichte: „Bei dem heutigen Massenverkehr müsse der Reisende stets mit der Möglichkeit des Verlustes von aufgegebenem Reisegepäck rechnen, sodass es einen groben Verstoß gegen die Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten darstelle, wenn wertvolle Schmuckstücke im Reisegepäck und nicht im kontrollierbaren Handgepäck untergebracht würden.“

Wenn Sie wertvolle Gegenstände als Fluggepäck aufgeben müssen

Manchmal lassen sich wertvolle Gegenstände nicht im Handgepäck unterbringen und müssen daher aufgegeben werden. Oft sind zum Beispiel Musikinstrumente zu sperrig, aber auch sehr wertvoll. Oder Sie transportieren einen wertvollen Kunstgegenstand.

Hier empfiehlt es sich diesen besonderen Wert im Gepäck bei der Fluglinie zu deklarieren.

Sie melden den Wert bei der Fluglinie und zahlen dementsprechend auf. Dadurch haftet die Fluglinie bei einer Beschädigung oder Verlust bis zu dem angegebenen Wert und nicht nur bis zu den 1.131 SZR des Montrealer Übereinkommens.

FairPlane Tipp

Bei vielen Fluglinien muss die Wertdeklaration bis zu 48 Stunden vor dem Abflug gemeldet werden, informieren Sie sich also frühzeitig über die Bestimmungen Ihrer Airline.

Haftet die Fluglinie für beschädigtes oder verloren gegangenes Handgepäck?

Obwohl die Airline nach dem Montrealer Übereinkommen auch bei Schäden am Handgepäck oder an persönlichen Gegenständen haften muss, gilt hier, dass der Passagier ein Verschulden der Airline oder  deren Mitarbeiter nachweisen muss. Durch diese hier umgekehrte Beweislast sind Schäden an allen Gegenständen, die das Handgepäck betreffen, in der Praxis seltener zu erset­zen als Schäden bei aufgegebenem Gepäck.

Beweislast bei Handgepäck und persönlichen Gegenständen

HaftungBeweislastErsatz
Aufgegebenes GepäckHaftung ohne Verschulden der AirlineKeine bei rechtzeitiger Anzeige1.131 SZR*
HandgepäckNur Haftung bei Verschulden der AirlineKunde muss Verschulden der Fluglinie beweisen1.131 SZR*

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Tipps für Ihr Gepäck – damit Sie optimal für den Flug vorbereitet sind

  • Informieren Sie sich vor dem Abflug über die Gepäckbestimmungen Ihrer Airline.
  • Transportieren Sie keine verbotenen Gegenstände wie entzündliche Flüssigkeiten, E-Zigaretten, nicht vollständig abgeschaltete elektronische Geräte, medizinischen Sauerstoff und viele andere Dinge. Details finden Sie auf der jeweiligen Webseite Ihrer Fluglinie.
  • Vom Zoll verbotene Dinge, Ein- und Ausfuhrbestimmungen des jeweiligen Landes beachten. Nützliche Infos bietet auch unser Ratgeber „Zoll“.
  • Packen Sie Ihren Koffer mit System. Tipps und Tricks finden Sie in unserem Ratgeber „Tipps fürs Koffer packen“
  • Fotografieren Sie den Inhalt Ihres Koffers vor dem Einpacken. Am besten schreiben Sie zusätzlich eine Liste von allen im Koffer befindlichen Dingen. Wenn Ihr Koffer verloren geht, sind Sie gerüstet!
  • Sondergepäck wie Sportgeräte oder Musikinstrumente immer bereits bei der Buchung des Fluges bekanntgeben und der Airline melden. Viele Fluglinien begrenzen die Anzahl der Sondergepäckstücke.
  • Tiere, welche im Frachtraum mitreisen sollen, müssen ebenfalls, am besten direkt bei der Buchung, berücksichtigt werden. Zahlreiche Tipps, die Sie VOR der Buchung beachten sollten und eine hilfreiche Checkliste, finden Sie in unserem Ratgeber „Mit dem Haustier verreisen“
  • Passagiere haben Anspruch auf die Mitnahme von Mobilitätshilfen, Rollstühlen und medizinischen Geräten. Diese müssen 48 Stunden vor Abflug angemeldet werden und auch transportiert werden, wenn an Bord des Flugzeuges genügend Platz ist und die einschlägigen Vorschriften über Gefahrgüter dem Transport nicht entgegenstehen. Wir empfehlen auch hier, sich über die Bestimmungen der Airline vorab gut zu informieren.
  • Anerkannte Begleithunde dürfen auch in die Kabine mitgenommen werden. Dies ist der Airline ebenfalls vorab zu melden und die Bestimmungen für die Einreise des Tieres ins Zielland müssen natürlich auch eingehalten werden.
  • Kinderwägen und Buggys: Schwere Kinderwägen müssen meist im Frachtraum bei dem übrigen aufgegebenen Gepäck transportiert werden. Hier ist es wichtig, den Kinderwagen gut zu verpacken, damit dieser vor Nässe und Schmutz geschützt wird. Entweder nehmen Sie einen Folienservice, den es an vielen Flughäfen gibt, in Anspruch oder Sie nehmen einfach einen großen, strapazierfähigen Müllsack mit, in den Sie den Kinderwagen beim Check-In packen. Kleine Buggys dürfen bei einigen Fluglinien sogar mit in die Kabine genommen werden. Oft erlauben es die Fluglinien auch, dass Sie bis zum Flugzeug mit dem Buggy „fahren“ und erst beim Einsteigen wird der Buggy in den Frachtraum gebracht. Vorab informieren spart Zeit und Nerven – im Bereich Airlines haben wir die Gepäckbestimmungen Ihrer Fluglinie für Sie verlinkt.

Wie viele Gepäckstücke gehen weltweit pro Jahr verloren?

Insgesamt wurden 10,2 Millionen Gepäckstücke fehlgeleitet.

Natürlich hilft Ihnen diese Information nicht, wenn gerade Sie von dieser unangenehmen Tatsache betroffen sind und mit leerem Blick vor dem Gepäckförderband stehen und Ihr Koffer weit und breit nicht zu sehen ist.  Dennoch muss man festhalten, dass die Anzahl der verlorenen Gepäckstücke jährlich sinkt.

Besonders häufig (47 % aller Fälle) wird Gepäck übrigens bei Anschlussflügen verloren. Die kurzen Umstiegszeiten und die damit verbundenen knappen Zeitfenster für das Umladen des aufgegebenen Gepäcks machen die Anfälligkeit für Fehler besonders groß.

Die Fluggesellschaften haben sich weltweit auf eine einheitliche Methodik verständigt, mit der sie Gepäckstücke während ihrer Beförderung zu jedem Zeitpunkt nachverfolgen können. Für das Tracking nutzen Airlines, Flughäfen und Gepäckabfertigungs-Dienstleister Data-Capture-, Management- und -Sharing-Lösungen. SITA bietet mehrere Technologien an, die es der Luftfahrtindustrie ermöglichen, alle Vorteile einer effektiven Überwachung ohne massiven Investitionsbedarf zu nutzen.
Fehlgeleitetes oder verloren gegangenes Gepäck wirkt sich sowohl auf die Fluggastzufriedenheit als auch auf die Finanzen der Fluggesellschaften negativ aus. Laut SITA verursacht diese Problematik, trotz der bisher schon erreichten Senkung um 12,25 %, für die Airlines jährlich Kosten in Höhe von 2,1 Milliarden US-Dollar.
Die IATA (International Transport Organisation) wurde im Jahr 1945 auf Kuba als Dachverband der Fluggesellschaften gegründet und ist die Nachfolgeorganisation der Air Traffic Association. Der Organisation gehören heute weltweit 260 Fluggesellschaften an, die rund 94 % aller internationalen Flüge durchführen. Mitglieder sind große oder nationale Luftfahrtgesellschaften, die internationale und interkontinentale Flüge durchführen. Billigfluggesellschaften, reine Charterfluggesellschaften sowie Gesellschaften, die nur Inlandsflüge durchführen, sind häufig nicht Mitglieder der IATA.

(Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/International_Air_Transport_Association)

Laut dem Gepäckreport der SITA (Société Internationale de Télécommunication Aéronautique) 2017 gingen pro 1.000 Passagieren nur 5,3 Gepäckstücke verloren

IATA Beschluss 753 zur Verbesserung bei der Gepäckabwicklung

Die Resolution 753 wurde entwickelt, um falsche Gepäckabwicklung und den Gepäckbetrug zu reduzieren. Des Weiteren soll die Resolution die Passagierzufriedenheit erhöhen sowie weltweit das allgemeine Gepäckmanagement an Flughäfen optimieren. Der Beschluss wurde im Jahr 2016 gefasst und verpflichtet alle IATA-Fluggesellschaften diese Anforderungen bis zum 1. Juni 2018 zu erfüllen. Der IATA-Beschluss 753 wird im Juni 2018 rechtswirksam. Ab Juni 2018 muss jedes Gepäckstück an vier vorgeschriebenen Schritten innerhalb des Beförderungsprozesses – beim Check-In, bei der Flugzeugbeladung, beim Flugtransfer zwischen Airlines und bei der Ankunft, wenn die Passagiere ihr Gepäck abholen – getrackt werden. Die Fluggesellschaften sind dann in der Lage, sollte ein Flug oder das Gepäck verspätet sein, den Passagieren und Code-Share-Partnern diese Informationen entsprechend mitzuteilen und die angemessenen Maßnahmen zu ergreifen. Dieses Verfahren wird im Bereich der Paketzustellung bereits seit längerem praktiziert.

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